Folgende Personen werden im 1. Halbjahr 2012 80 Jahre alt:
Ruth Elmer-Schmucki Eichwiesstrasse 40; am 25. Februar
Olga Schürmann-Ettlin Sonnenbühlweg 10; am 24. April
Frieda Camponovo-Felder Steinstrasse 15a; am 29. April
Folgende Personen werden im 1. Halbjahr 2012 85 Jahre alt:
Kaspar Elmer Eichwiesstrasse 40; am 31. Januar
Elisabeth Romer-Helfenstein Rapperswilerstrasse 25; am 22. Februar
Heiri Landolt Bergstrasse 11; am 13. März
Annamarie Schätti Barenbergstrasse 5; am 28. April
Folgende Person wird im 1. Halbjahr 2012 95 Jahre alt:
Eugen Müller Breitenhofstrasse 12; am 3. März
Folgende Person wird im 1. Halbjahr 2012 97 Jahre alt:
Marie Pfiffner-Manser Rosenbergstrasse 12; am 27. Mai
Wir gratulieren ganz herzlich!
Todesanzeige
Am 13. Januar 2010 ist unser Ehrenpräsident
Anton Kuster
verstorben. Toni Kuster hat als langjähriger Vizepräsident Grosses geleistet für die CVP Rüti. Daneben war er viele Jahre in verschiedenen Ämtern ausserordentlich engagiert und vielen von uns ein lieber Kollege. Wir werden ihn in bester Erinnerung behalten.
Für die Parteileitung und den Ehrenvorstand Peter Weidinger
Anton Kuster erblickte das Licht der Welt am 9. Februar 1935 und erlebte seine Jugendzeit in der Dachsegg im südwestlichen Zipfel der Gemeinde Wald an der Grenze gegen St. Gallen. Von dort aus ging er wie seine Geschwister zur Schule in Mettlen und Wald – im Sommer und Winter, bei Wind und Wetter ein langer Weg für einen heranwachsenden Buben – ein Weg, der vielleicht gar sein späteres Wirken – so möchte man meinen – geprägt hat.
Zuerst seine berufliche Laufbahn. In der Joweid, wo schon sein Vater während Jahrzehnten in der Giesserei gearbeitet hatte, machte er eine Lehre als Maschinenschlosser, trat dann in die Montage ein, liess sich gleichzeitig zum Betriebsfachmann (Kalkulation und Zeitwesen) ausbilden und wurde 1972 Mitglied der eben erst gegründeten Angestelltenvertretung in der Maschinenfabrik Rüti. 1991 bis 1998 war er deren Präsident – in einer recht schwierigen Zeit, als der Bestand des Werkes Rüti von 1500 auf zuletzt 550 Mitarbeiter gesunken ist.
Bei den Verhandlungen über Löhne, Arbeitszeit, Ferien und manch andere Belange im Betrieb vertrat er das Personal und seine Meinung mit Engagement, beherztem Mut, grosser Fachkenntnis und wachem Urteilsvermögen und blieb auch in harten Diskussionen für die Geschäftsleitung ein objektiver und geschätzter Ansprechpartner.
Und nun seine sozialpolitische Laufbahn. Schon früh fand er den Weg zur Christlichsozialen Partei Rüti und 1983 zum Christlichen Metallarbeiter-Verband (CMV), später Syna. Hier wurde er als Delegierter in die schweizerische Industriekommission und seit 1984 auch in die Gewerkschaftsvereinigung des Kantons Zürich abgeordnet, wo er noch bis in sein letztes Lebensjahr aktiv zum Nutzen der Arbeiterschaft mitgewirkt hat.
Der Partei blieb er auch nach ihrem neuen Status als Christlichdemokratische Volkspartei (1971 CVP) treu. Er war während Jahrzehnten Vizepräsident der Ortspartei Rüti, 1974 bis 1998 dort Mitglied der Gesundheitsbehörde – dazu im Vorstand der Bezirkspartei, Delegierter im Kanton und bei jedem Wahlgang auf allen Ebenen von Gemeinde bis Bund mit Einsatzfreude und Überzeugung dabei.
Dazu ein kleines Muster. Während etlichen Kantonsratswahlen „bereisten“ Anton Kuster und der Verfasser dieser Zeilen die Poststellen der sektionslosen Gemeinden im Bezirk (Bäretswil, Fischenthal, Grüningen und Seegräben) als eine Art politische Doppelpatrouille und versandten Werbematerial der Partei an die dort ansässigen Stimmbürger – Toni als des Duos findiger Kopf, dessen Texte in all den Jahren oft genug den Weg zu fern stehenden Leuten gefunden haben.
Im besondern am Herzen lag Anton Kuster vor allem der innere Zusammenhalt und die zahlenmässige Stärke der Partei – sie war recht eigentlich seine grosse Familie: Er kannte sozusagen jedes Mitglied, pflegte Kontakte rundum und nahm überall Anteil. Gerade darum, aber auch wegen seiner übrigen Tätigkeit wurde er 1997 hochverdientermassen zum Ehrenpräsidenten ernannt. Und danach war er ein ständiger und gern gesehener Gast am Seniorenstamm der CVP in der „Sonne“.
Folgt noch ein besonders weiter Weg im persönlichen Leben von Anton Kuster: Er führte nämlich hinaus in die damalige DDR, wo seine Frau Rita aufwachsen ist. Die jungen Eheleute gründeten im Täusi eine Familie mit Haus und Herd, eine dreiköpfige Kinderschar wuchs heran, zog hinweg und wieder zurück – Heim und Hofstatt aber blieben für alle stets der ruhende Pol im Täusi unter der fürsorglichen Ägide seiner Frau Rita.
Lieber Toni, am 13. Januar 2010 bist du nach langer Krankheit deinen letzten Weg gegangen, du wirst uns, deinen Angehörigen und deinem ganzen Beziehungskreis fehlen – wir alle werden dein Wissen um soziale und politische Zusammenhänge, deine klaren Stellungnahmen, deine zupackende Art und deine stete Mitwirkung in Partei und andernorts missen. Du mögest im Frieden Gottes ruhen.